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Foto: © Sabine Parzer

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Contact Improvisation

Contact Improvisation (CI) ist eine zeitgenössische Tanzform,
die 1972 durch eine Initiative von Steve Paxton entstanden ist.

 

Einflüsse zur Entwicklung von CI waren:

  • Postmoderne Tanzimprovisation
  • Akrobatik
  • Gymnastik und
  • asiatische Kampfkunstsportarten

Mittlerweile ist CI eine eigenständige, freie Form geworden, die sowohl im künstlerischen als auch therapeutischen Bereich verwendet, in Workshops und Festival unterrichtet wird und auf „Jams“ als freie Praxis des Miteinander – Ausübens gepflegt wird.

Die Ausgangsbasis in der Contact Improvisation ist die Begegnung zweier Menschen, die sich über Berührung in improvisierte Bewegung begeben. Durch das Spiel mit den Elementen Gewicht, Druck, Schwung und Momentum entstehen dreidimensionale Bewegungen im Raum.

Während dieses Körperkontakts können ...

  • sich die Flächen der Berührung verändern:
    z.B. Hand zu Hand, Hand zu Rücken, Kopf an Fuß etc.
  • die Bewegungsebenen verlagern:
    im Stehen, im Liegen, in der Luft u.ä.
  • Gewicht in unterschiedlicher Weise auf den anderen Körper
    abgegeben werden: z.B. Teilgewicht, dass man selbstständig stehen kann, wenn der Tanzpartner sich weg bewegt, volles Gewicht: Balancieren auf dem Körper des Tanzpartners
  • Veränderungen im Tempo stattfinden

Aus dem einfachen Setting des Duetts, können Trios, Quartette und Gruppenimprovisationen entstehen. Scores sind Improvisations­strukturen, die einen Rahmen und Fokus für das Geschehen geben (Zeitstruktur, Raum­-einschränkungen, Guppengestaltung etc.)

 

Contact Improvisation ist eine selbstbestimmte Tanzform, wonach jeder Tänzer jede Bewegung selbst wählen kann. Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen können diesen Tanz mit­einander praktizieren, da jederzeit entscheidbar ist, wo, wie lang und wie schnell Bewegung und Begegnung statt findet.