Großes Photo: © Nadja Meister
Kleines Foto: © Nadja Meister

Fotos: © Cristi Serban

teachers training
EcoSomatics
Tanz in der Natur

Ecosomatics ist ein aufstrebendes, interdisziplinäres Pionierfeld, das seit 2007 in den USA und Europa stetig wächst. Es verknüpft ökologische Bewusstseinsentwicklung, Nachhaltigkeit, Tanz und darstellende Künste, Körpertherapien und Psychotherapie miteinander

 

Ziele

  • Die Kunst den eigenen, inneren Körper (Soma) in Verbindung mit größeren Systemen wie Sozial- und Gemeinschaftswesen, Umwelt und Planeten wahrzunehmen und zu fördern.
  • Die Ansicht, dass somatisches Erleben nicht trennbar ist von ökologischer Gesundheit und Nachhaltigkeit.
  • Die Praxis, in der man sich somatischen Prinzipien bedient, um nachhaltige Arbeit im Landschaftsbereich (z.B. Gärten, Bauernhöfe, Gemeinschaftsgebäude) zu ermöglichen und zu verbessern.

 

Die Praxis der EcoSomatics hat heilsamen Einfluss auf die Verbindung von Körper, Geist und Natur. Sie schult die sensorische Wahrnehmung des eigenen Körpers in der natürlichen Umgebung und als natürliche Umgebung selbst.

 

Die Tiefenökologie (1972 begründet von Arne Naess, weiterführend Joanna Macy) versteht sich als eine Haltung für Wissenschaft, Bildungskonzept und Lebensform, die auf der wechselseitigen Bedingtheit und Verbundenheit allen Lebens auf der Erde beruht. Wie Einstein sagte: „Wir können unsere ökologischen und sozialen Probleme nicht durch dieselben Denkmuster lösen, durch die sie entstanden sind.“ Dies gilt im Besonderen für alle Belange der Nachhaltigkeit. Daher bedarf es eines Bewusstwerdungsprozesses, durch den wir Menschen die Zerstörung von Leben auf diesem Planeten nicht nur rational begreifen, sondern wieder fühlen lernen. Dieses Fühlen gestalten wir aus der Sicht meiner Erfahrung am effizientesten durch den Zugang von Bewegung und Tanz, die Arbeit mit dem Körper und Ausdruck um positive, ressourcenorientierte Nachhaltigkeit im eigenen System wie in größeren Ökosysteme herbeizuführen. Wir arbeiten mit dem Ökologischen Selbst: ein Selbst, dass die wilden Anteile unserer Psyche versteht und annimmt und dass unser Verschulden an der Umwelt erkennt, ohne davon überwältigt zu sein.